Was bedeutet „Bündniszusammenarbeit“?

Die Qualität des Bündnisses entscheidet über den Erfolg des Projektes. Die Bündnispartner (mindestens drei, d. h. Antragssteller und mindestens zwei weitere Partner) müssen gemeinsam das Projektvorhaben planen und durchführen. Hier ist es hilfreich, wenn die Partner über Erfahrung im Bereich von Kooperationen und Bildungspartnerschaften verfügen. Die Partner konzipieren und reflektieren das Projekt gemeinsam. Die drei (oder mehr) Partner klären miteinander, welchen Beitrag sie jeweils zum Erfolg des gemeinsamen Projektvorhabens leisten und welche konkreten Aufgaben sie übernehmen werden. Festgehalten wird dies in einer Kooperationsvereinbarung. Dabei ist darauf zu achten, dass die Verantwortlichkeiten angemessen und ausgewogen sowie den jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen entsprechend verteilt werden. Die Zusammenarbeit soll mittel- bis langfristig angelegt sein, also mindestens die Projektdauer über tragen. Über die Dauer des Projektes stimmen sich die Bündnispartner regelmäßig in Gesprächen ab und reflektieren den Projektverlauf.

Bündnispartner sollten sich durch ein gegenseitiges und projektbezogenes inhaltliches Interesse auszeichnen – und nicht durch eine wirtschaftliche Beziehung untereinander. Ein Theater zum Beispiel, das durch die Teilnehmer*innen lediglich besucht wird und dafür Eintrittsgelder erhebt, kann kein Bündnispartner sein. Ein Theater kann aber bspw. Bündnispartner werden, wenn es sich unentgeltlich in die Konzeptionsarbeit einbringt und Räume für Treffen der Jugendlichen bereitstellt.