Muss die „Kerngruppe“ immer konstant besetzt bleiben, d. h. müssen es immer die gleichen Teilnehmer*innen sein?

Frei entscheiden können Sie sich, ob Sie eher mit einer festen Gruppe zusammenarbeiten, d. h. beispielsweise im Rahmen von Theater- oder Orchesterprojekten davon ausgehen, dass sich innerhalb der mind. 60 Projektstunden im Jahr die Zusammensetzung nicht oder nur geringfügig ändert und die Teilnehmer*innen sehr regelmäßig teilnehmen. Es ist genauso möglich, ein ganz offenes Angebot zu machen/unterbreiten, zu dem sich an jedem Veranstaltungstag die Teilnehmer*innen neu zusammenfinden können. In diesem letzten Fall ist es aber unbedingt notwendig, dass dieses offene Angebot insgesamt mind. 60 Zeitstunden im Jahr umfasst und es den angesprochenen Teilnehmer*innen auch möglich ist, an diesen 60 Stunden teilzunehmen. Das bedeutet zum Beispiel: Der Standort sollte nicht gewechselt werden.

Diese Kerngruppe/Platzzahl bzw. feste/verlässliche Kapazität Ihres Projektes hat Einfluss auf die Fördersumme, die Ihnen zur Verfügung steht und maximal 750 Euro pro Jahr und Teilnehmendenplatz umfasst. Sie können jenseits der Kerngruppe Ihr Projekt um einzelne Angebote ergänzen, an denen auch mehr/andere Kinder und Jugendliche teilnehmen, wenn dies konzeptionell nachvollziehbar ist.