Gelten ländliche Räume aufgrund ihrer infrastrukturellen Lage per se als benachteiligt?

Nein. Ländliche Räume gelten zwar als strukturschwach und zumeist gibt es weniger Angebote und Zugänge zu Kultureller Bildung – ganz unabhängig vom familiären Umfeld. Jedoch begründet dies keine Risikolage der Kinder und Jugendlichen im genannten Sinne. Insofern besteht auch bei Projekten in ländlichen Räumen die Aufgabe, junge Menschen, die in familiären Risikolagen aufwachsen, anzusprechen. Dies kann beispielsweise durch Bündnispartner gesichert werden, die Zugänge zu diesen Kindern und Jugendlichen haben.