Was müssen wir bei den Schnupperangeboten beachten?

Voraussetzung für die geförderten Angebote im Rahmen von „Künste öffnen Welten“ ist, dass die Angebote außerunterrichtlich stattfinden, also nicht in den Zeiten, in denen Kinder oder Jugendliche zur Anwesenheit verpflichtet sind. Die einzige Ausnahme sind Schnupperangebote, mit denen auf die Angebote aufmerksam gemacht wird und mit denen die Kinder und Jugendlichen animiert und motiviert werden, an dem Projekt teilzunehmen. Die Schnupperangebote können unter bestimmten Voraussetzungen auch während der verpflichtenden Schulzeit durchgeführt werden, jedoch müssen in diesem Fall nachfolgende Bedingungen eingehalten werden:

  • Die Angebote müssen dazu dienen, dass die Teilnehmer*innen bzw. Zuschauer*innen für die weiteren Module des Projektes gewonnen werden bzw. in diese eingeführt werden.
  • Jedes Kind bzw. jede*r Jugendliche darf nur an max. drei dieser Schnupperangebote teilnehmen.
  • Die Kinder/Jugendlichen müssen freiwillig teilnehmen, d. h. dass es parallel zu den Schnupperangeboten, die im Rahmen von „Künste öffnen Welten II“ stattfinden, alternative Angebote für Kinder/Jugendliche gibt, die nicht teilnehmen wollen.
  • Von einzelnen Schnupperangeboten sind nur wenige, d. h. max. zwei Unterrichtsstunden bzw. gebundene Ganztagsstunden betroffen. Es findet nur ein Schnupperangebot am Tag statt.
  • Das Angebot muss außercurricular verankert sein, d. h. es darf keinen Lehrplanbezug haben.
  • Die inhaltlich-organisatorische Verantwortung und Aufsichtspflicht muss beim außerschulischen Partner liegen.

Die Anzahl der Schnupperangebote ist begrenzt und muss im angemessenen Verhältnis zu der angestrebten Teilnehmer*innen-Zahl, zur Zielgruppe und zum geplanten Projektzeitraum stehen.