Ausschreibung

Bewerben Sie sich für eine Projekt-Förderung beim Programm „Künste öffnen Welten“!

Die nächste Ausschreibungsfrist, um eine Projektidee einzureichen, endet am 28. Februar 2019 für einen Projektstart ab Ende Juni 2019.
Die darauffolgende Ausschreibungsfrist endet am 15. September 2019 für Projekte mit Start im Januar 2020.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über:

Auf weiteren Seiten finden Sie wichtige Formulare und ausführliche Hinweise zu den Förderkriterien und zur Finanzierung.

Baukultur: Sonderausschreibung bis 28. Februar 2019

100 Jahre Bauhaus – dieses Jubiläum findet in 2019 auch einen Platz in „Künste öffnen Welten“.

Deshalb suchen wir mit dieser Sonderausschreibung Bündnisse, die sich von den Ideen des Bauhauses sowie Baukultureller Bildung inspirieren lassen und diese mit Kindern und Jugendlichen in die Lebenswelt des 21. Jahrhunderts übersetzen. Die Projekte können sich mit Baukultur oder Design, Handwerk oder angewandten Künsten, der Geschichte des Bauhauses oder seinen Künstler*innen und der Verbindung verschiedener Künste und Medien beschäftigen. Schicken Sie uns Ihre Projektidee!

Projektbeispiel aus Leipzig „100 Jahre Bauhaus – Eine Spurensuche“

Sonderausschreibung Baukultur [ als PDF ]

Auf dem Land: Sonderausschreibung bis 28. Februar 2019

Gute Bildungsangebote zu unterbreiten und allen Kindern und Jugendlichen kulturelle Erfahrungen zu ermöglichen – das ist überall ein wichtiges Ziel. Ländliche Räume bieten dafür viele Potenziale und Möglichkeiten. Deshalb suchen wir mit dieser Sonderausschreibung Bündnisse, die sich mit einer Förderung in „Künste öffnen Welten“ und ihren Projektideen den Herausforderungen jenseits von Städten und dem städtischen Nahraum stellen und für Kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen auf dem Land engagieren. Schicken Sie uns Ihre Projektidee!

Projektbeispiele aus Hövelriege, Schwarmstedt, Trappenkamp und Bad Könnigshofen.

Sonderausschreibung auf dem Land [ als PDF ]

Was ist Künste öffnen Welten?

„Künste öffnen Welten“ ist ein Förderprogramm für mehr Bildungsgerechtigkeit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Es ist ein Teil des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Gefördert werden Projekte der Kulturellen Bildung in ganz Deutschland.

Was ist das Ziel der Förderung?

Ziel der Förderung ist es, die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Mit der Förderung können Projekte umgesetzt werden, die diese Kinder und Jugendlichen besonders in den Blick nehmen. So können sie an Angeboten der Kulturellen Bildung teilhaben, zu denen sie sonst keinen oder nur wenig Zugang haben.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Projekte müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um gefördert werden zu können. Wir unterscheiden dabei zwischen a) inhaltlichen Kriterien und b) formalen Kriterien.

a) Inhaltliche Kriterien:

  • Teilnehmer*innen: Es werden Projekte gefördert, die sich an Kinder und Jugendliche richten, die in familiären Risikolagen aufwachsen.
    • Familien, die nah an oder unterhalb der Armutsgrenze leben,
    • Junge Menschen aus bildungsfernen Familien, d. h. mit gering qualifizierten Eltern,
    • Kinder und Jugendliche, deren Eltern von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Die Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen dem Vorschulalter (ca. fünf Jahre) und 18 Jahren.

  • Bezug zur Kulturellen Bildung: Wir fördern Projekte, die Kulturelle Bildung ins Zentrum rücken. Diese Angebote sollen Zugänge zu Künsten und Kultur (Theater, Bildende Kunst, Fotografie, Tanz, Musik, Literatur etc.), Spiel und Medien (Film, Hörspiel, Digitale Medien etc.) schaffen. Die Teilnehmer*innen sollen in den Projekten selbst gestalterisch tätig werden und über Inhalte und Umsetzung mitbestimmen.
  • Bezug zur Lebenswelt: Die Projekte sollen sich beziehen auf das direkte Umfeld der Kinder und Jugendlichen. Das bedeutet, dass sie sich in den Projekten mit ihrer Persönlichkeit, ihren Ideen und ihren Positionen/Meinungen einbringen und mit ihren Interessen und Themen beschäftigen können. Das bedeutet auch, dass Räume genutzt werden, welche die Kinder und Jugendlichen neu entdecken. Und es bedeutet, dass die Projekte auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründe der Teilnehmer*innen eingehen. Wir freuen uns besonders über Projektideen, die Vorurteile und Diskriminierungen abbauen.
  • Engagement-Förderung: Wir haben Interesse an Projektideen, die Ehrenamtliche einbinden oder dazu beitragen, das Engagement von Menschen für andere zu stärken.

b) Formale Kriterien:

  • Drei Bündnispartner: Gefördert werden Projekte, die von mindestens drei Bündnispartnern gemeinsam umgesetzt werden. Die Bündnispartner können zum Beispiel eine Jugendkunstschule, ein Musikverein, ein Jugendzentrum, eine Theater- oder eine Zirkusinitiative, eine soziale Einrichtung, Schulen und Wohnheime u. v. m. sein. Die drei Bündnispartner haben unterschiedliche Kompetenzen. Sie entwickeln gemeinsam eine Projektidee und verteilen die Aufgaben ausgewogen. Einer der Bündnispartner übernimmt die Verantwortung, den Antrag einzureichen und die finanziellen Mittel zu verwalten. Wichtig ist: Der Antragsteller muss ein gemeinnütziger Verein oder eine öffentliche Einrichtung sein.
  • Lokale Verortung: Die Bündnispartner sind lokalen in dem Umfeld ansässig, wo das Projekt stattfindet. Sie sind vertraut mit den Lebensbedingungen, aber auch mit den Interessen, Ideen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen, die dort leben.
  • Offener Zugang: Das Projekt ist zugangsoffen und niedrigschwellig, d. h. die Teilnehmer*innen brauchen keine Vorkenntnisse, um an dem Projekt teilzunehmen. Sie dürfen auch nicht durch Teilnahmegebühren oder sonstige Kosten an der Teilnahme gehindert werden.
  • Freiwilligkeit: Das Projekt findet in der Freizeit statt. Das bedeutet, es darf nicht während der Unterrichtszeit durchgeführt werden. Die Kinder und Jugendlichen müssen immer selbstbestimmt die Wahl haben, ob sie an dem Projekt teilnehmen wollen.
  • Umfang: Das Projekt umfasst mindestens 60 Zeitstunden im Jahr. Es kann ein dauerhaftes Angebot sein (z. B. ein wöchentlicher Kurs), am Stück stattfinden (z. B. als Ferienwoche) oder eine Kombination aus beidem sein (zum Beispiel ein Wochenend-Workshop und danach ein wöchentlicher Kurs). An dem Projekt können 12 bis 40 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Jedes geförderte Projekt erhält je nach Teilnehmer*innenzahl eine Summe zwischen 9.000 und 30.000 Euro im Jahr.

Die ausführlichen Förderkriterien finden Sie hier.

Weg zur Förderung

Von der Einreichung der Projektidee bis zur Bewilligung.

Alle Schritte auf einen Blick:

Füllen Sie das Formular für Ihre Projektidee aus und schicken sie es bis zum 28. Februar 2019 in einer E-Mail an uns. Im Anschluss beraten wir das Bündnis persönlich bei der weiteren Ausarbeitung des Projekts und begleiten bei der dann folgenden Antragstellung. Wer Sie wann berät oder welche Fragen wir noch zu Ihrer Projektidee haben, schreiben wir Ihnen in einer E-Mail Anfang März. Ziel der Beratung ist es, die Projektidee noch zu verbessern und wichtige Aspekte des Förderprogramms darin zu berücksichtigen.

Mit der überarbeiteten Projektidee kann der Antrag dann bis zum 1. April 2019 in der Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gestellt werden. Danach entscheidet das Auswahlgremium, ob das Projekt gefördert wird. Sie erhalten Anfang Juni eine Benachrichtigung, ob Sie für Ihr Projekt die Förderung erhalten. Bei einer Zusage können Sie ab Ende Juni 2019 mit dem Projekt starten. Wenn Ihr Projekt gefördert wird, informieren wir Sie bei einem gemeinsamen Einstiegstag über inhaltliche und administrative Aspekte und über die Zusammenarbeit mit der BKJ.

Informationsservice für zukünftige Ausschreibungen

Alle Informationen und Unterlagen für die aktuelle Ausschreibung finden Sie unter dem Menüpunkt: Förderung.

Der Link zum Informationsservice ist somit vorerst inaktiv.