Projektbeispiel: Ferien

Bündnispartner

Partner 1: Kulturzentrum XYZ
Partner 2: Zirkusverein XYZ
Partner 3: Mädchentreff XYZ

 

Kurze Projektbeschreibung

Als Bündnis möchten wir 30-40 Jugendlichen* von 12-16 Jahren zwei Wochen in den Sommerferien die Möglichkeit bieten, einen gemeinsamen Zirkus zu gestalten. Die Teilnehmer*innen können sich in Artistik, Clownerie, Schattenspiel u.v.m. ausprobieren. Die drei Einrichtungen befinden sich in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf, das Förderprogramm „Soziale Stadt“ wird hier umgesetzt. Das Angebot richtet sich vor allem an die Besucher*innen des Mädchenzentrums und des Kulturzentrums, die nah beieinanderliegen. Die Ansprache der Jugendlichen* findet im Kulturzentrum und im Mädchentreff statt, wo Mitarbeiter*innen des Zirkusvereins kleine Angebote zum Ausprobieren machen und selbst Kunststücke vorführen. Das Zirkuszelt selber stellen wir im Garten des Kulturzentrums auf. Zwei Wochen lang soll mit den interessierten Jugendlichen* eine Zirkusaufführung entwickelt werden. Gearbeitet wird mit einer Kerngruppe. Da jedoch davon auszugehen ist, dass im Laufe der Zeit noch weitere Jugendliche* angelockt werden, werden auch für diese Möglichkeiten geschaffen, eine Disziplin zu erlernen, die auch in kürzerer Zeit zu beherrschen ist bzw. sich der Technik der Moderation zu widmen. In 14 Tagen können die Jugendlichen* jeden Nachmittag in und um das Zirkuszelt herum verschiedene zirzensische Disziplinen ausprobieren und sich in denen vertiefen, die ihnen am besten gefallen. An den Wochenenden finden Workshops mit Übernachtung im Kulturzentrum statt. An zwei ganzen Tagen kann intensiv geübt und geprobt werden. Vor allem aber dienen diese Wochenenden dem besseren Kennenlernen, dem sozialen Miteinander und dem stärkeren Aufbau von Vertrauen, was für die Arbeit als Zirkus unerlässlich ist. Arbeitsphasen wechseln sich ab mit Erholungsphasen, in einer großen gemeinsamen Pause kochen und essen wir miteinander. Zum Abschluss findet eine große Aufführung im Zirkuszelt statt.

 

Zusammenarbeit und Aufgaben im Bündnis

Der Mädchentreff fokussiert sich in seinem Regelangebot auf Kurse wie Selbstverteidigung oder Computer, organisiert Filmabende und bietet Ausbildungs- und Berufsberatung. In diesem Angebot unterstützt er den Zirkusverein in der Planung und bringt seine Erfahrungen im Bereich Inklusion und geschlechtersensibler Pädagogik ein. Er informiert und motiviert seine Besucher*innen und ist mit einer ehrenamtlich tätigen Person als Betreuung vor Ort. Das Kulturzentrum veranstaltet in der Regel Konzerte, Ausstellungen und ist gut vernetzt mit weiteren Einrichtungen vor Ort. Als generationenübergreifend anerkannte Institution im Kiez bietet es Raum, um dem Projekt Aufmerksamkeit zu verschaffen. Das Kulturzentrum ist Antragsteller und übernimmt die administrative Leitung. Es stellt seine Räumlichkeiten bzw. Fläche zur Verfügung, vernetzt mit weiteren Partnern, spricht die Jugendlichen* an und macht Werbung im Stadtteil. Der Zirkusverein spricht die Fachkräfte* für die Zirkusangebote an und stellt das Zirkuszelt sowie die dazugehörige Technik, den Kostümfundus und das zirzensische Material. Er bringt seine zirkuspädagogische Expertise ein und plant das Projekt inhaltlich. Angedacht ist auch, weitere Einrichtungen vor Ort, wie die Unterkunft für Geflüchtete, anzusprechen und zur Teilnahme einzuladen.