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Eine Frage des Standorts? Östliche und westliche Perspektiven auf Kulturelle Bildung

Östliche und westliche Perspektiven innerhalb Deutschlands auf Kulturelle Bildung stehen im Fokus der Fachkonferenz in Remscheid am 05. November 2020.

Ziel der Konferenz ist es, sich mit historisch gewachsenen Fachtraditionen auseinanderzusetzen und vor diesem Hintergrund die Chancen neuer Narrative und gemeinsamer fachlicher Perspektiven für die Kulturelle Bildung zu diskutieren:

  • Wie haben sich fachliche Perspektiven innerhalb der Kulturellen Bildung zwischen 1945 und 1990 entwickelt? Wurden diese Wissensbestände nach der Wende zusammengeführt?
  • Welche inhaltlichen und strukturellen Erfahrungen und Erkenntnisse fanden Eingang in die gemeinsame bundesdeutsche Debatte zur Kulturellen Bildung?
  •  Begegnen sich die unterschiedlich geprägten Fachperspektiven auf Augenhöhe?
  • Welche kulturgeschichtlichen und jugendkulturellen Inhalte werden in Dokumentationen, Schulbüchern oder Vorträgen dargestellt und wie werden sie bewertet? Ist hier eine westliche Geschichtsperspektive dominant?
  • Was kann Kulturelle Bildung tun, um mögliche Distanzen zu überbrücken und für Kinder und Jugendliche gesellschaftliche Gemeinsamkeiten herauszustellen?

Die Konferenz richtet sich an alle Interessierten in der Kulturellen Bildung und wird von ProQua mit Unterstützung der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen e. V. ausgerichet.

Aufgrund der Corona-Krise wird die Fachkonferenz vor Ort mit einem Hygiene- und Schutzkonzept gemäß den behördlichen Auflagen durchgeführt. Sollte die Fachkonferenz aufgrund behördlicher Auflagen kurzfristig in den digitalen Raum verlegt werden, werden die angemeldeten Teilnehmer*innen frühstmöglich informiert.

 

Weitere Informationen

Termin: 05. November 2020

Ort: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen, Küppelstein 34, 42857 Remscheid

Vorläufiges Programm und Anmeldeformular