Über das Programm

Konzept und Hintergrund

Mit gut 1.000 geförderten Projekten und rund 25.000 beteiligten Kindern und Jugendlichen seit 2013 trägt das Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 01WQ17102), deutschlandweit zu mehr Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit bei.

Nach einer ersten Förderperiode (2013 bis 2017) setzt das BMBF „Kultur macht stark” fort und fördert es in den Jahren 2018 bis 2022 mit insgesamt 250 Millionen Euro, welche durch 29 Programmpartner vergeben werden.

Das Förderprogramm der BKJ ermöglicht kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche vom Vorschulalter bis 18 Jahre, die bisher keine oder nur sehr wenige Zugänge zu Kunst und Kultur hatten, z. B. weil ihr familiäres Umfeld das nicht ermöglichen kann oder sie strukturell diskriminiert werden. Umgesetzt werden die Projekte von Bündnissen aus Bildungs- und Kulturvereinen, Jugendkunstschulen, Theatern, Bibliotheken, Jugendzentren, lokalen Initiativen, Heimen und Schulen etc. Sie stehen für vielfältige Projekte, die sich mit den Themen der Kinder und Jugendlichen auseinandersetzen, was ihr Heranwachsen bestimmt, und die Vielfalt der Künste und Jugendkulturen nutzen.

 

Künste öffnen Welten – ermöglicht Kulturelle Bildung

Das bedeutet: Mehr kulturelle Bildungsgelegenheiten für Kinder und Jugendliche werden geschaffen, die bisher weniger davon profitieren konnten, dass Künste einzigartige Lernwege und ganz eigene Weltzugänge eröffnen.

 

Künste öffnen Welten – stärkt Kinder und Jugendliche

Mit diesem Potenzial erschließen sich Kinder und Jugendliche neue Erfahrungswelten. Sie entdecken individuelle Stärken und entwickeln ihre Persönlichkeit. Sie arbeiten gemeinsam kreativ und empowern sich, indem sie Selbstbestimmung, Engagement und Partizipation erleben.

Die Palette ist breit: Alle kulturellen Ausdrucksformen, alle Organisationen der Kultur-, Jugend- und Bildungsarbeit und alle Formate sind eingebunden. So entstehen Projekte, in denen Begegnungen mit Künsten, mit Kultur(en), mit Spiel und/oder mit Medien möglich ist. Viele der Projekte setzen sich mit Jugend- und Alltagskultur oder mit gesellschaftlichen oder ökologischen Themen auseinander.


Künste öffnen Welten – fördert neue Kooperationen

Vor Ort entstehen Bildungsbündnisse. Gemeinsam konzipieren die Kooperationspartner kulturelle Bildungsangebote, die niedrigschwellige Zugänge und zugleich intensive Erfahrungen ermöglichen. Mit dem vielfältigen Know-how aus dem kulturellen, pädagogischen und sozialen Bereich werden Projekte entwickelt und umgesetzt. Es geht dabei nicht nur um die Zusammenarbeit von sonst oft voneinander getrennt wirkenden Partner, sondern darum, dass ihre jeweiligen Kompetenzen in den Bündnissen nachhaltig im Sozialraum Wirkung entfalten.

 

Künste öffnen Welten – unterstützt gesellschaftlichen Zusammenhalt

Diese Projekte und Bündnisse zeigen und fördern Engagement für das gesellschaftliche Miteinander: Ehrenamtliche werden eingebunden, Themen und Ideen aus dem lokalen Umfeld aufgegriffen und/oder gesellschaftliche Fragestellungen behandelt. Indem sich die Projekte an eine Vielfalt von Teilnehmer*innen wenden, Diversität anerkennen und Kinder und Jugendliche empowern, leisten sie einen Beitrag zu Inklusion.

 

Qualität

Qualität versteht die BKJ nicht als statisch, sondern als dynamisches Wechselspiel von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen.

Als Dachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung entwickelt die BKJ mit und in ihren Vorhaben – Modellprojekten und Programmen, Fachtagungen und Qualifizierungsmaßnahmen, Expertisen und Publikationen – die Qualität der Kulturellen Bildung weiter und unterstützt die BKJ als erfahrener und fachkompetenter Partner die lokalen Projekte und Bündnispartner durch Beratung, Vernetzung, Qualitätsentwicklung und bundesweiten Fachaustausch.

Qualitätsmaterialien zur Unterstützung der Praxis und des Fachdiskurses aus vielfältigen Reflexionen der BKJ, ihrer Mitglieder und Partner stehen in engem Zusammenhang mit Künste öffnen Welten. Sie beziehen sich auf Kulturelle Bildung, die Kooperation zwischen außerschulischen und schulischen Partnern, die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften oder das Thema Inklusion.

Die damit verbundenen Konzepte und Materialien greift Künste öffnen Welten auf und setzt zugleich eigene Qualitätsimpulse.

 

Die Materialien finden sich im Menüpunkt Publikationen.

 

Hintergrund

 

Das Gesamtprogramm „Kultur macht stark”

 

Mit „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” ermöglicht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dass kulturelle Bildungsprojekte bundesweit insbesondere diejenigen Kinder und Jugendlichen erreichen, die in Familien mit Risikolagen aufwachsen.

Weitere Informationen unter www.buendnisse-fuer-bildung.de oder in der Broschüre: Broschüre „Kultur macht stark – Stärken entfalten durch kulturelle Bildung!“ des BMBF.

 

Bündnisse vor Ort

Die Vorhaben sind auf lokaler Ebene verankert und werden durch ein Bündnis aus mindestens drei Partnern umgesetzt. Sie bringen ihre jeweiligen fachlichen Kompetenzen und strukturellen Ressourcen ein. Unterschiedliche Felder kooperieren miteinander und vernetzen sich untereinander, z. B. Anbieter Kultureller Bildung mit Trägern der Jugend- und Sozialarbeit, Migrantenselbstorganisationen oder Freiwilligenagenturen, Behinderteneinrichtungen oder Schulen.

 

Kinder und Jugendliche

Diese Vorhaben wenden sich vor allem, aber nicht ausschließlich, an Kinder und Jugendliche, die in sozialen, ökonomischen und/oder kulturellen Risikolagen aufwachsen, von Diskriminierungen betroffen sind und denen dadurch weniger Teilhabe- und Bildungsmöglichkeiten offenstehen.

 

Kulturelle Bildung als inhaltlicher Schwerpunkt

Der inhaltliche Programmschwerpunkt liegt auf der Kulturellen Bildung. Ihr wird besondere Bedeutung beigemessen für gelungene Bildungsprozesse und Integrationserfahrungen. Indem sie an den Interessen der Kinder und Jugendlichen ansetzt, andere – sinnliche, emotionale, haptische – Ansätze bietet, Kreativität und Individualität entfaltet, kann sie Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre Stärken zu entwickeln und ihre Persönlichkeit zu bilden.

 

Außerunterrichtliche Vorhaben

Gefördert werden Angebote in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen, d. h. außerschulische bzw. außerunterrichtliche Vorhaben. Dadurch rücken in den Mittelpunkt non-formale und informelle Bildungsprozesse.

 

Zivilgesellschaft setzt um

Das Programm wird zivilgesellschaftlich konturiert und umgesetzt. Besonders die freien Träger, ehrenamtlichen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Netzwerke jenseits staatlicher Institutionen sind aufgefordert und werden bestärkt, kulturelle Bildungsgelegenheiten zu schaffen. Sie sollen besonders das freiwillige Engagement fördern.

Veranstaltungen

Für spezielle Fragen und zum Fachaustausch unterbreitet die BKJ den Bündnissen Angebote. Folgende Veranstaltungsformate bietet die BKJ für an Künste öffnen Welten Interessierte und für die Bündnispartner der im Programm geförderten Projekte an.

Die einzelnen Termine sind im Menüpunkt Termine zu finden.

 

Informationsveranstaltungen und Antragsworkshops
Unsere Informationsveranstaltungen wenden sich an Interessierte, bevor oder während sie Projekte für Künste öffnen Welten planen. Die Vermittlung der Grundlagen zum Programm sowie Beratung gehören dazu.

 

Programmangebote
Bei zweitägigen Veranstaltungen werden Bündnisse in ihrer Kooperation und Projektarbeit unterstützt. Sie dienen dem Transfer von fachlichen und organisatorischen Fragen, die für „Künste öffnen Welten“ wichtig sind. Das Motto ist: „aus der Praxis und in die Praxis“.

 

Fachtagungen
2020 und 2022 findet jeweils eine bundesweite Fachtagung statt, die sich an etwa 100 Bündnisakteure wendet. Die zweitägige Fachtagung reflektiert und diskutiert eine zentrale Fragestellung durch praktische und theoretische Impulse.

Nutzen Sie auch das Veranstaltungsangebot der BKJ und des Feldes Kultureller Bildung, das Sie hier finden.

Netzwerk

  • Die BKJ steht für ein sehr heterogenes Netzwerk Kultureller Bildung, das z. B.
  • alle künstlerischen Sparten von Architektur bis Zirkus,
  • unterschiedliche Einrichtungstypen von öffentlichen Kultureinrichtungen bis freien Vereinsinitiativen oder
  • vielfältige Angebotsformen von festen Kursen bis mobilen Aktionen einschließt.

Entsprechend wichtig ist, dass sich viele Träger Kultureller Bildung am Programm „Künste öffnen Welten” beteiligen und darin einbringen können. Zudem soll dieses Programm dazu beitragen, dass sich Fachpraxis und -diskurs gleichermaßen entwickeln und sich neue Partnerschaften und Allianzen für Kulturelle Bildung finden.

 

Mitgliederbeteiligung


Die Mitglieder der BKJ haben das Programm aktiv konzeptionell konturiert und gestaltet. Sie haben ihre fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen eingebracht, vor Ort Ideen und Bedarfe erfragt, die inhaltlichen und strukturellen Schwerpunkte entschieden und mobilisieren nun wiederum ihre Mitglieder, sich um eine Förderung zu bewerben.

Konkrete Partner im Programm „Künste öffnen Welten” unter den BKJ-Mitgliedern sind:

 

Ständige Konferenz der Programmpartner


Mit allen 29 Programmpartnern in „Kultur macht stark“ führt die BKJ einen intensiven fachlichen Austausch. Zu diesen gehören auch zehn Mitglieder der BKJ. Für alle Programmpartner ist eine Ständige Konferenz eingerichtet worden, welche die BKJ koordiniert. Sie ist eine Plattform, auf welcher nicht nur das Programm, sondern die damit verbundenen Fachthemen und Strukturfragen weiterentwickelt werden.

 

Servicestellen „Kultur macht stark” und Akademien der Kulturellen Bildung


Die Servicestellen beraten und koordinieren verbandsübergreifend Kultureinrichtungen und Initiativen, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und andere Interessierte* in ihrer Region, d. h. in ihrem Bundesland. Informationsveranstaltungen, Vernetzung zu anderen Akteur*innen vor Ort sowie individuelle Beratung und Begleitung unterstützen die Akteure der Kulturellen Bildung dabei, sich durch eine erfolgreiche Antragsstellung am Programm „Kultur macht stark“ zu beteiligen.

 

Unterstützungsformate der Qualifizierung, Vernetzung und Beratung


Nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen – Prozessbegleitende Qualitätsentwicklung (ProQua) für „Kultur macht stark“

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW übernimmt mit dem Projekt ProQua die fachpädagogische Begleitung für „Kultur macht stark“ in der zweiten Förderphase von 2018 bis 2022. ProQua wird qualitätssichernde Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen erarbeiten.


ProQua bietet sparten- und verbandsübergreifende Hilfestellung durch Fortbildung zu Themen wie Diversität, digitale Gesellschaft und kommunale Bildungslandschaften an. Das Online-Tool des Qualitätsverbundes wird weiter ausgebaut, um didaktische Materialien bereitzustellen.

Internetseite von ProQua

 

K² – Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen

Im Projekt K² entwickelt die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel am Beispiel von sechs ausgewählten Kommunen bundesweit anschlussfähige Strategien zum Aufbau nachhaltiger Kulturnetzwerke. In einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess werden multiprofessionelle Teams, bestehend aus kommunaler Verwaltung, Kultureller Bildung und weiteren Partner*innen, in aufeinander aufbauenden Praxisworkshops gemeinsam qualifiziert. Ziel ist es, durch die systematische Vernetzung und den konzeptionellen Austausch die Nachhaltigkeit der Netzwerke vor Ort zu stärken.

Die Kommunen werden von der Freien Universität Berlin in ihren Entwicklungen wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist Teil der Begleitstruktur des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, dem Forum Vernetzung, Qualität, Forschung.

Internetseite von K²


Förderlandkarte

Die Förderlandkarte von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gibt Informationen zu allen aktuell laufenden und geplanten Projekten:

  • Titel des lokalen Projekts
  • Format
  • Kulturbereiche
  • Art des Projekts
  • Mindestalter und Höchstalter der Zielgruppe
  • Projektstart und Projektende
  • PLZ, Ort, Bundesland
  • Kontaktperson, Telefon, E-Mail, Webseite

 

Auswahlgremium

Das Auswahlgremium wählt die Projekte für eine Förderung aus. Es ist beauftragt, anhand der Anträge die Bündnisse zu identifizieren, welche fachlich und strukturell die Anforderungen des Programms qualitätsvoll erfüllen.

Dieses Auswahlgremium ist für die Dauer von zunächst drei Jahren vom BKJ-Vorstand berufen. Es arbeitet ehrenamtlich und tritt nach jeder Ausschreibungsrunde zu ein- bis zweitägigen Sitzungen zusammen.

Die Mitglieder des Auswahlgremiums bringen die unterschiedlichen Facetten des Programms „Künste öffnen Welten” miteinander in Dialog.

Sie sind einerseits Experten*innen der Kulturellen Bildung und vertreten unterschiedliche Sparten, Einrichtungstypen und Angebotsformen. Ergänzt wird diese Expertise durch Fachkräfte, welche umfassende Kompetenzen aus dem Bereich der Jugend- und Kulturarbeit, der Sozialarbeit und der Diversität mitbringen. Die Gremiumsmitglieder kennen die unterschiedlichen regionalen Besonderheiten – Land und Stadt, Norden, Osten, Süden und Westen.

Mitglieder des Auswahlgremiums

 

  • Katrin Brademann, Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen-Anhalt e. V.
  • Peter Kamp, Vorsitzender des Auswahlgremiums als Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V.
  • Sandra Grosset, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Land Brandenburg
  • Ute Handwerg, Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater e. V.
  • Dr. Andrea Hanke, Dezernat für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend der Stadt Braunschweig
  • Beate Kegler, Universität Hildesheim
  • Lutz Lienke, Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (BJKE) e. V., Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Berlin e. V., BDK e. V. Fachverband für Kunstpädagogik
  • Hans Steimle, Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Evangelische Jugendsozialarbeit
  • Fleur Vogel, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Kunst und Medien NRW e. V.

Projektdatenbank

Alle bewilligten Projekte des Programms Künste öffnen Welten mit den wichtigsten Informationen – Titel, Projektbeginn und Bündnispartner etc. – sind listenartig aufgeführt. Anhand von Freitexteingaben zu z. B. Sparte, Ort oder Titel sowie von Bundesländern und dem Projektbeginn können Projekte gesucht werden. Die Projektdatenbank wird regelmäßig um die neuen Projekte ergänzt.

Einige der Projekte sind mit einem Beitrag unter dem Menüpunkt „Praxisbeispiele“ vertiefend aufgeführt.

Praxisbeispiele

Die Praxisbeispiele zeigen wie das Konzept Künste öffnen Welten durch die Bündnispartner umgesetzt wird. Die dargestellten Projekte sind exemplarisch und zur Veranschaulichung aus allen geförderten Maßnahmen ausgewählt.

Alternativformate

Alternative Durchführungsformate – Beispiele für die Praxis:

Die Corona-Krise ist nicht nur eine Zeit, welche u. a. Kinder und Jugendliche und diejenigen, die sich um sie kümmern, vor enorm große Herausforderungen stellt. Vielmehr setzt sie auch Kreativität und Engagement für jene Kinder und Jugendliche frei, die Unterstützung besonders benötigen.

Wir danken allen Bündnissen in „Künste öffnen Welten“, die mit vielfältigen Ideen kulturelle Angebote, Interaktion und pädagogische Begleitung ermöglichen (wollen) – auch in Zeiten des Kontaktverbots.

Wir möchten hier – anonymisierte reale – Beispiele vorstellen, wie es gehen kann und was dabei zu beachten oder weiterzudenken ist. Über weitere Beispiele freuen wir uns – auch für nicht-digitale Ideen!

Wir haben hier eine kurze Liste hilfreicher Tools für die Nutzung im Rahmen alternativer Formate zusammengestellt, welche Kontakt und Interaktion sowie die gemeinsame Arbeit unterstützen.

Weiter finden Sie hier einen Stichwortkatalog zum Thema „Präsenzveranstaltungen und Corona – Beachtung von Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln“ ‒ welche Regelungen gilt es zu beachten, mit wem müssen gegebenfalls noch Absprachen getroffen werden und wo muss der Umsetzungsplan nochmal angepasst werden.

Stadt-/Wohnungserkundung im Kunstprojekt

In dem bisherigen Projekt querKUNST #SCHAU FENSTER setzten sich die Teilnehmer*innen mit der eigenen Altstadt und dem Leerstand an Geschäften auseinander und formulierten durch unterschiedliche Medien wie plastisches Gestalten, Fotografie, kreatives Schreiben oder Film ihre Ideen für die Zukunft der Stadt. Es gilt ganze Räume oder Läden zu gestalten und dabei die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen.

Die Kunstschule querKUNST bietet nun online Workshops über die Sozialen Medien an (Instagram, facebook , flickr und vimeo). Die Familien werden durch Rundmails und über die Sozialen Medien über das Angebot und den Ablauf informiert. Die Teilnehmer*innen werden dann mit kleinen Materialpaketen beliefert, um mit den notwendigen Utensilien ausgestattet zu sein. Entsprechend dem Konzept des Projektes kann sich die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebens- und Sozialraum auch auf die eigene Wohnung fokussieren. Die Ergebnisse werden nicht nur im Schaufenster präsentiert, sondern auch online in den Sozialen Medien und auf der Webseite zu sehen sein.


Malcafé – via Telefon
:
Die Kinder rufen Oma, Opa, Freunde oder Bekannte an und lassen sich von deren Lieblingsorten erzählen. Anschließend malen sie inspiriert durch die Schilderungen ein Bild und fotografieren es. Das Foto schicken sie an die Kursleitung, die es im Schaufenster ausstellt.


Selfies at Home – Fotocollage Candyshop:

Die Kinder gestalten Kostüme, Hüte, Brillen oder Umhänge aus Pappe und Papier in dadaistischer Form und nehmen Fotos von sich selbst vor einem unifarbenen Hintergrund auf. Die Kursleitung schickt ihnen wiederum Fotos von dem selbst gebauten „Candyshop“. Die Kinder können dann Fotomontagen mit sich im Candyshop durch die App „PictsArt“ erstellen und finden sich so samt Verkleidung an diesem virtuellen Ort wieder.


Stadtgeschichten:

Die Kinder erfinden Geräusche, kurze Dialoge und Geschichten, die ihre selbstgebauten Figuren in Kaufbeuren erleben. Die Geschichten können die Kinder als kleines Puppentheater vorspielen. Die Eltern können das Figurenspiel mit dem Handy aufnehmen und einreichen – querKUNST wird diese anschließend veröffentlichen.

 

kukuk tv:
Die Kinder und Jugendlichen gestalten in Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Pädagog*innen und Filmemacher*innen ihr eigenes Fernsehprogramm für ihren Kaufbeurer Kinder-Sender KUKUK TV! Ob Lokalnachrichten oder Informationen über unseren Planeten, Wettervorhersagen, Sportnachrichten, Reportagen über besondere Orte in und um Kaufbeuren, Kriminalgeschichten, Comedy-Einlagen oder künstlerische Werbespots über selbst erfundene „Produkte“. Alles, was es auch bei den großen Sendern gibt, wird im „KUKUK-Studio“ in kleinen Teams entwickelt, gedreht und nachbearbeitet.

In mehreren online Workshops wird den Kindern dann gezeigt, wie sie ihren eigenen kleinen Film produzieren können. Im ersten online Workshop – Session 1 – wird vermittelt, wie Trickfilmfiguren selbst hergestellt werden können: Online-Workshop „Session 1 -Figuren bauen für Trickfilme

Mehr Informationen zu diesem Projekt auf der Webseite von querKUNST Kaufbeuren e.V.

Zirkusprojekt

In dem bisherigen Ferien- und Kursprojekt sollen ältere Jugendliche soziale Kompetenzen als Übungsleiter*innen aufbauen und gleichzeitig alle Kinder und Jugendlichen – mit zusätzlicher Hilfe von Zirkuspädagog*innen – zirzensische, musische, tänzerische Künste als Teil der Bewegungsmotivation kennenlernen.

Das Projekt soll nunmehr in einem virtuellen Rahmen stattfinden, v. a. mit jenen Teilnehmer*innen, die bisher mit dabei waren. Dabei wird ein Lernkonzept entwickelt und umgesetzt, mit denen die Teilnehmer*innen Zirkus zu Hause lernen und umsetzen können. Grundidee sind 20 Circus Activity Units (CUA), die mit den Tools Video, Lernmanagementsystem (LMS moodle) und Captivate realisiert werden.

Ein CUA besteht aus einer Lerneinheit nach dem Grundsatz Vormachen – Erleben – Nachmachen – Reflektieren.

Am Beispiel der Zauberei würde dies so aussehen, dass die Zirkuspädagog*innen zunächst einen Zaubertrick erklären, dann sehen die Teilnehmer*innen, wie der Zaubertrick inszeniert werden könnte. Im Anschluss sollen die Teilnehmer*innen den Trick üben und vor der Familie vorführen.

Dabei werden sie diese Inszenierung filmen und in das LMS moodle hochladen. Dort kann das Ergebnis diskutiert werden und von einem*r Zirkustrainer*in entsprechend kommentiert und der*die Teilnehmer*in gecoached werden. Auf moodle werden die Teilnehmer*innen auch untereinander interagieren. Inhalte sind z. B. auch das Herstellen von Jonglierbällen und Tüchern, das Lernen von jonglieren, kleineren akrobatischen Figuren in der Familie, Zaubertricks etc.

Der Ansatz, dass ältere Jugendliche die Jüngeren anleiten und sie so Verantwortung übernehmen, kann zusätzlich bestehen bleiben. Es könnte eine Austauschplattform für die Älteren entstehen, um sie anzuregen, die Jüngeren durch eigene Videos, z. B. im Sinne von Feedback-Sessions/Fragestunden, zusätzlich zu unterstützen.

Digitales Musikprojekt

Das Ziel ist, junge Menschen für das Crossover von klassischer und elektronischer Musik zu begeistern. Es wird von den Jugendlichen selbst mittels der Musiksoftware Ableton und unter Einbezug der Naturklänge Musik produziert und die Komposition am Ende aufgeführt.

Die Nutzung eines Computers/Laptops und der Software sind notwendig, damit die Teilnehmer*innen über Microsoft Teams die Tutorials per Video abrufen können. Die Tutor*innen stehen für Fragen zur Verfügung und geben über Live-Stream oder Video neue Impulse und Anregungen. Die produzierten Musik-Samples der Teilnehmer*innen werden ebenfalls über Microsoft Teams in der Cloud geteilt und besprochen. Das Abschlusskonzert wird eine interaktive Teilnahme per Stream oder Podcast sein, bei dem die Kompositionen der Teilnehmer*innen mit einem bekannten Rapper gemeinsam vorgestellt werden. Zudem werden alle Kompositionen in Soundcloud hochgeladen.

Ein Impuls wäre hier, noch mehr Raum für Begegnungen und Austausch zu schaffen. Eventuell ist es möglich, dass in Kleingruppen an Musikstücken gearbeitet wird und sich ein*e Tutor*in digital dazuschalten kann. Das Abrufen von Tutorials, die dann alleine umgesetzt werden oder nur zwischen Tutor*in und einem*r einzelnen Teilnehmer*in besprochen werden, sollte in diese Richtung weiterentwickelt werden.

Jugendkunstschule digital

Das Projektvorhaben „PINX for YOU – eine Kunstschule für Alle“ schafft Kreativangebote, z. B. im Bereich Bildende Kunst. Auf ihrer Webseite haben sie bereits einfache Anleitungen zum Basteln und Malen hochgeladen, die nicht nur die Kreativität fördern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl:

Bastelanleitung „Ast-Hase“  (Hase aus Stock)

Malanleitung „Alles wird gut“ (Regenbogen malen)

 

Damit daraus ein förderfähiges Format wird, sind folgende Weiterentwicklungen denkbar:

  • Ermöglichen Sie Austausch und Interaktion über Online-Konferenzen, um gemeinsam zu gestalten oder Ergebnisse und Fortschritte zu teilen, z. B. bei Zoom können alle Teilnehmer*innen über Kameras an Handy oder Laptop sichtbar gemacht werden. Hier können sie „zeigen“ was sie über die bzw. während Tutorials lernen.
  • Die Ergebnisse der Kinder und Jugendlichen sollten weiterhin sichtbar z. B. auf der Web- oder Facebook-Seite der Kunstschule präsentiert werden. Fordern Sie aktiv dazu auf, dass Ergebnisse z. B. als Foto eingesendet werden, um sie online auszustellen.
  • Entwickeln Sie vielleicht auch für die „Besucher*innen der entstandenen Galerie“ gemeinsam mit den Kindern Erklärungsformate zu den entstandenen Kunstwerken, ein Suchquiz etc.

Buchkunstprojekt

In diesem inklusiven Buchkunstprojekt wird mit 18 Grund- und Förderschüler*innen (neun bis 12 Jahre) die „versunkene“ Geschichte des Ortes Neukloster am See erforscht. Dazu werden eigene Bücher hergestellt und künstlerisch gestaltet. Die Kinder entwickeln so einen historischen Bezug zum Ort Neukloster und setzen diesen künstlerisch in dem Buchkunstprojekt um. Die lokalen Sagen dienen dabei als Anregung für den individuellen kreativen Prozess. Die künstlerische Umsetzung kann als Bilderserie, Buch, Comic oder auch Daumenkino – je nach Interesse und Potenzial der Teilnehmer*innen – erfolgen.

Die Musik- und Kunstschule beschreibt, dass die Verlagerung aller Angebote ins Digitale für diese Zielgruppe im ländlichen Raum weder möglich noch sinnvoll ist. Viele Kinder stammen aus Familien in Risikolagen, die beispielsweise ein sehr geringes Familieneinkommen haben. Sie haben deshalb eine andere Lösung gefunden, um weiterhin für die Kinder ansprechbar zu sein und kreative Angebote zu gestalten:

Nach einer telefonischen Besprechung mit allen am Kurs teilnehmenden Kindern und ihren Eltern wurde gemeinsam entschieden, dass an den laufenden Projekten weitergearbeitet werden soll. Dabei hat sich auch gezeigt, dass die Verlagerung des Projektes in die digitale Welt einen Teil der Kinder ausgrenzen würde, da sie nicht über ausreichende technische Ausstattung verfügen (schlechte Internetverbindung, kein Zugriff auf Computer oder Laptop). Daraus hat sich entwickelt, dass die Kursleiter*innen individuelle „Care-Pakete“ für alle Teilnehmer*innen zusammenstellen.

Diese beinhalten künstlerisches Material, Druckwalzen, schriftliche Anregungen und Erklärungen hinsichtlich der möglichen Rückmeldung. Die Kinder holen sich ihre Pakete ab (einzeln, mit Zeitabstand) und hinterlegen in der darauffolgenden Woche wiederum ihre Zwischenergebnisse. Einmal wöchentlich gibt es ganz persönliches Feedback – per Telefon oder Videochat, allein oder in Gruppen. Der Austausch in der Gruppe wird zum Teil über Videochat und zum Teil telefonisch in kleinen Gruppen mit den Kursleiter*innen realisiert. Die methodische Umsetzung wird ständig reflektiert, verbessert und an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder angepasst. Geschwister und Eltern werden soweit möglich einbezogen.

Weitere Angebote finden bereits online statt. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Musik- und Kunstschule ATARAXIA

Kinderreporter ohne Grenzen

Die „Kinderreporter ohne Grenzen“ spüren als Reporter*innen mit Mikrofon und Kopfhörer unentdeckte oder auch ganz alltägliche Orte auf und machen hörbar, was sie dort finden. Das Projekt ist ursprünglich im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli verortet, soll jedoch über den eigenen Stadtteil hinausblicken. So sollen Grenzen überwunden werden und ein Blick auf kinderkulturelle, gesellschaftspolitische Ereignisse in der ganzen Stadt und darüber hinaus möglich werden.

Alle bisherigen Teilnehmer*innen aus den Gruppen, Kursen und Workshops werden per E-Mail oder Textnachricht angeschrieben oder angerufen und zum Mitmachen ermuntert. Bei Kindern im Grundschulalter wird der Kontakt vor allem über die Eltern stattfinden. Auch auf dem Facebook-Kanal der Kindermedienplattform Radiofüchse wird zum Mitmachen und Mitreden aufgefordert.

 

Alternative und neue Formate der Durchführung:


„Kinder fragen…“

Kinderreporter*innen entwickeln Fragen, die sie einem*r Expert*in, aber auch Lehrer*innen oder Eltern stellen wollen. Diese Fragen werden an die jeweilige Person weitergeleitet, die sie beantwortet. Diese Antwort kann in Form von Textnachrichten, Audioaufnahmen oder Home-Videos an die Kinder zurückgespielt werden.


„Kinder erzählen…“

Unsere Kinderreporter*innen erzählen, wie es ihnen selbst mit der aktuellen Situation geht: Als Text oder Tagebucheintrag, als gemaltes oder fotografiertes Bild, als Audioaufnahme oder im Handyvideo berichten sie von ihrem Umgang mit der Corona-Zeit.


„Kinder erklären…“

Kinder erklären anderen Kindern Fakten und Informationen rund um das Corona-Virus. Sie schreiben dazu Berichte und teilen diese als Text, Audioaufnahme oder Handyvideo auf der Kindermedienplattform www.radiofuechse.de.

 

„Kinder telefonieren…“

Eine Moderatorin vom TIDE Radiostudio wird in einer Sendung am 6. April die Kinderreporter*innen live aus dem Studio anrufen und kurze Interviews mit ihnen führen. Wie geht es ihnen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wie funktioniert Lernen zu Hause? Was macht ihnen Angst?

 

Das Projekt ermöglicht den Kinderreporter*innen, sich mit dem aktuellen Thema Corona auch öffentlich auseinanderzusetzen. Als Kindermedienprojekt soll die Plattform, die auch eine interaktive Kommentarfunktion beinhaltet, weiterhin den Kindern zur Verfügung stehen. Alle Veröffentlichungen können also auch von anderen Kindern kommentiert werden. Um Missbrauch vorzubeugen, werden alle Kommentare vor Veröffentlichung geprüft.

 

Das Schneiden von Beiträgen mit „Audacity“ oder „iMovie“ kann am Telefon begleitet und mit Screenshots per Handy oder E-Mail unterstützt werden. Später soll der Austausch der Teilnehmer*innen auch über ein Online-Pad organisiert werden (z.B. moodle, riseup, systemli).

 

Screenshots der Veröffentlichungen und weitere Informationen auf www.radiofuechse.de

Online Tools

Konferenzen und Austauschplattformen

 

Zoom

Zum Durchführen einer Video- oder Telefonkonferenzen mit zusätzlicher Webinar- und Chattfunktion.

https://zoom.us/

Lizenz: Probeabo von 30 Tagen, danach kostenpflichtig im Abo

 

GoToMeeting

Zum Durchführen einer Video- oder Telefonkonferenzen mit zusätzlicher Webinar-, Trainings- und Chattfunktion.

https://www.gotomeeting.com/de-de

Lizenz: Probeabo von 14 Tagen, danach kostenpflichtig im Abo

 

Discord

Eine Kommunikationsmöglichkeit per Sprach-, Video-, und Textchat.

https://discordapp.com

Lizenz: frei

 

Jitsi Meet (Englisch)

Eine Plattform für online Videokonferenzen.

https://jitsi.org/jitsi-meet/

Lizenz: frei

 

Gemeinschaftliches Arbeiten an Dokumenten und Prozessen

 

systemli pad Etherpad

Möglich ist ein gemeinsames Erstellen von einfachen Texten und potentielles Chatten, wahlweise mit Ablaufzeit der Notizen.

https://pad.systemli.org/

Lizenz: frei

 

Cryptopad Etherpad (Deutsch/ Englisch)

Zum gemeinsamen Erstellen von Dokumenten. Zudem können Umfragen oder Präsentationen gemeinsam erstellt bzw. durchgeführt werden.

https://cryptpad.fr/

Lizenz: frei/ monatlicher Beitrag je nach Konditionen

 

Padlet (Deutsch/ Englisch)

Ein Tool zum Erstellen gemeinsamer digitaler Pinnwände und Merklisten.

https://padlet.com/

Einführung: https://www.digibits.de/materialien/padlet-notizen-online-verwalten/

Lizenz: Probeabo von 30 Tagen, danach kostenpflichtig im Abo

 

Evernote

Ein Projektmanagement Tool für die Teamarbeit.

https://evernote.com/intl/de/

Lizenz: freie Version mit Einschränkungen

 

Google Docs

Über diese Funktion von Google können mehrere Menschen an einem Text, einer Tabelle, einer Präsentation oder einem Formular arbeiten.

 

Kreative Tools

 

Kahoot! (Englisch)

Spiele wie Quizze können online selber gestaltet werden, um dann über Video gemeinsam daran teilzunehmen.

https://kahoot.com/schools/how-it-works/

Lizenz: kostenpflichtig im Abo je nach Anzahl der Teilnehmenden

 

iMovie

Eine App für Apple-Handys oder Computer, um Videos zu schneiden und zu bearbeiten.

https://www.apple.com/de/imovie/

Lizenz: frei

 

Audacity

Ermöglicht das Aufnehmen und Bearbeiten von Audiodateien (Gesang oder Sprechtext).

https://www.audacity.de

Lizenz: frei

 

Brushlet

Kinder und Jugendliche können digital malen und zusätzlich vorgegebene Elemente in ihr Bild einsetzen. Anschließend können die Ergebnisse online geteilt werden.

http://brushlet.de

Lizenz: kostenpflichtig im Abo

 

GoConqr

Mindmaps, Quizze, Notizen, Karteikarten und Folien können erstellt, geteilt und gemeinsam bearbeitet werden.

https://www.goconqr.com/de

Lizenz: frei

 

Openshot

OpenShot Video Editor ist eine Software zum Schneiden und Bearbeiten von Video-Dateien.
https://www.openshot.org/de/

Lizenz: frei

 

Stop-Motion-Apps für Trickfilme

Hier können verschiedene Apps und ihre Anwendungen verglichen werden.

https://www.stopmotiontutorials.com/experten-anleitungen/stop-motion-apps-im-vergleich

Lizenz: frei/monatlicher Beitrag je nach Konditionen

 

Quiver (Englisch)

Einfache Bildvorlagen können, nachdem sie ausgedruckt und ausgemalt wurden, mit der App in 3D-Animationen verwandelt werden.
http://www.quivervision.com/
Lizenz: Die Bildvorlagen sind kostenpflichtig über In-App-Käufe zu erwerben, die Preise pro Vorlagenpaket liegen zwischen 2,35 € und 4,49 €.

 

Draw Your Game (Englisch)

Kinder und Jugendliche können mit dieser App eigene Videospiele erstellen.
https://www.draw-your-game.com/
Lizenz: Kostenfreie und bezahlbare Varianten erhältlich (1,19€ – 4,79€). Beinhaltet Werbung und In-App-Käufe

 

Musik-Apps für Einsteiger

Hier werden verschiedene Musik-Apps vorgestellt und in Tutorialvideos erklärt, wie sie funktionieren.
http://app2music.de/category/app2music_de-tutorials/
Lizenz: alle gezeigten Apps sind kostenlos

 

Datenbank „Apps für Kinder“

In der Datenbank des Deutschen Jugendinstituts findet man eine breite Übersicht an App-Angeboten für Kinder. Gefiltert werden kann je nach Alter, Thema oder Genre. Zudem sind die Apps mit Sternchen hinsichtlich pädagogischer Bewertung, Spielspaß, Bedienung und Technik oder Sicherheit und Kosten versehen.
https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/apps-fuer-kinder-angebote-und-trendanalysen/datenbank-apps-fuer-kinder.html

 

Lernplattformen

 

Moodle

Gibt die Möglichkeit eine individuelle Website zu erstellen, um Aktivitäten anzubieten und Ergebnisse zu dokumentieren. Potentielle Nutzung des Videokonferenzsystems.

https://moodle.com/de/loslegen/

Lizenz: Bis zu 50 Nutzer kostenlos, sonst je nach Funktionen und Anzahl der Teilnehmenden

 

MySimpleShow

Erklär-Videos können hier selber erstellt werden.

https://www.mysimpleshow.com/de/

Lizenz: ca. 130 Euro pro Monat

 

ClassroomScreen

Ein digitaler Tafelersatz inkl. Aufgabenstellung und Timer. Kann auch genutzt werden, um etwas zu visualisieren und zu teilen.

https://classroomscreen.com/

Lizenz: frei

 

Learning Snacks

Hier können kurze Lerninhalte aufbereitet und geteilt werden.

https://www.learningsnacks.de/ – /welcome?channel=Learning Snacks

Lizenz: frei

 

Feedback geben und einholen

 

SlideLizard

Ein interaktives Feedbacksystem, potentiell anonym und auch live während eines Angebotes durchführbar.

https://tweedback.de/

Lizenz: frei

 

PINGO

Ein interaktives Feedbacksystem, Inhalte können online vermittelt und über das eingehende Feedback angepasst werden.

https://pingo.coactum.de/

Erklärvideo: http://youtu.be/KK22QMb0MFA

Lizenz: Je nach Funktionen frei/ 125 Euro im Monat

 

Survey monkey

Zum Erstellen und Auswerten von Umfragen per Weblink, E-Mail, Social Media oder Chat.

https://de.surveymonkey.com/mp/take-a-tour/?ut_source=megamenu

Lizenz: Kostenpflichtig ab 30 Euro im Monat

 

Kombination aus Austausch und Dateifreigabe

 

Webex

Beinhaltet potentielle Video-Meetings, Gruppennachrichten, Dateifreigabe und Whiteboard-Funktionen.

https://www.webex.com/de/index.html

Lizenz: Probeabo von 30 Tagen, danach kostenpflichtig im Abo

 

BigBlueButton 

Online-Lernen über Konferenzen in Audio- und Videoformaten, Präsentationen mit erweiterten Whiteboard-Funktionen, Chats, Desktop-Sharing und die Möglichkeit PDF- und Microsoft Office-Dokumente zu teilen. Benutzer*innen können als Betrachter*innen oder als Moderator*innen an der Konferenz teilnehmen.

https://bigbluebutton.org

Lizenz: kostenpflichtig im Abo, je nach Anzahl der Nutzer*innen

 

SLACK

Kommunikation kann online durch so genannte „Channels“ organisiert werden, Dateien können versendet und gespeichert werden.

https://slack.com/intl/de-de/

Lizenz: frei/ monatlicher Beitrag je nach Konditionen

 

Termine und Datenspeicher

 

Doodle

Hilfreich, um Termine zu finden und abzustimmen.

https://doodle.com/de/

Lizenz: Testversion, danach ab 3 Euro

 

Dropbox

Ermöglicht eine (gemeinsame) Dateispeicherung und –freigabe.

https://www.dropbox.com

Lizenz: Probeabo von 30 Tagen, danach kostenpflichtig im Abo

 

 

Links für zusätzliche Anregungen

 

Linksammlung zu den Themen: Kollaboratives Schreiben und Multimediale Textprodukte

https://lehrerfortbildung-bw.de/st_digital/medienwerkstatt/fortbildungen/lern2/4_link/

 

E-Learning: Tipps und Tools für online gestützte Vermittlung

https://hackmd.io/@m3lgTmR3Q-ugT7xywwUsJw/HyU0s0dM7

 

Stifter-helfen – das IT-Portal für Non-Profits

https://www.stifter-helfen.de/

 

webhelm – ein Infoangebot für pädagogische Fachkräfte und interessierte Erwachsene.

https://webhelm.de/

 

Open Praxis-Blog: Medienpädagogik

https://www.medienpaedagogik-praxis.de/

Präsenzveranstaltungen und Corona

Beachtung von Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln

Stand: 03. Juni 2020

 

Die Bündnisse für Bildung innerhalb von „Künste öffnen Welten“ sind aufgefordert, die jeweils vor Ort geltenden aktuellen und offiziellen Regelungen zur Durchführung von (kultur-)pädagogischen Angeboten umzusetzen. Diese können sich in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder verändern. Daher erhebt dieser Stichwortkatalog weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität, sondern weist Bündnisse darauf hin, zu welchen Themenfeldern sie sich kundig machen und Regelungen beachten bzw. treffen sollten. Wir empfehlen, sich im Zweifelsfall vor Ort an entsprechende Stellen (z. B. Gesundheits- oder Ordnungsämter) zu wenden.

 

Information der Teilnehmer*innen und Eltern zu Vorschriften
Elternbriefe und/oder vorherige Ansprache der Teilnehmer*innen sind ggf. sinnvoll und vielfach wichtig, um Sorgen zu nehmen und allen genügend Zeit zu geben, um mit den neuen Handhabungen vertraut zu werden und ggf. auf Rückfragen einzugehen. Vielleicht ist es auch sinnvoll, sich unter den veränderten Bedingungen nochmals die Teilnahme durch die Eltern bestätigen zu lassen. Zusätzlich raten wir dazu, dass am Anfang des Kurses eine mündliche Einführung bzw. Erinnerung in die Abstands- und Hygieneregelungen erfolgt.

 

Anzahl der Teilnehmer*innen

Die mögliche Anzahl an Teilnehmer*innen ergibt sich zum einen aus der Raumgröße (siehe unten) oder – sofern Sie im Freien arbeiten – aus den Bestimmungen vor Ort, wie groß Gruppen sein können, die gemeinsam arbeiten. Bezugspunkte können z. B. Freizeitaktivitäten, Jugendarbeit oder Sportvereine sein. Manchmal haben auch die Einrichtungen, in denen Sie arbeiten, maximale Zahlen definiert. Bitte beziehen Sie die verschiedenen Komponenten ein, wenn Sie die Gruppengröße entscheiden bzw. planen.

 

Raumgrößen und Platz pro Person

Wir empfehlen anhand der Raumgröße zu berechnen, wie viele Teilnehmer*innen (plus Workshopleitung) maximal in einen Raum passen. In den Bundesländern bzw. vor Ort wird dazu i. d. R. festgelegt, wie viele Quadratmeter pro Person mindestens gewährleistet sein müssen. Sie können auch umgekehrt berechnen, wie groß der Veranstaltungsraum mindestens sein muss, um die von Ihnen angestrebte Teilnehmer*innen-Zahl zu fassen. Bitte beachten Sie in jedem Fall, dass die Gruppen insgesamt nicht größer sein dürfen als erlaubt (siehe oben) – auch wenn der Raum ggf. mehr fasst.

Achten Sie zudem auf eine durchweg gute Lüftung geschlossener Räume: ausgiebig vor Betreten aber auch während des Angebotes regelmäßig (z. B. ein Mal pro Stunde für mehrere Minuten).

Da die Regelungen zu Umkleideräumen oft komplex sind bzw. auch dazu führen, dass diese geschlossen bleiben, empfehlen wir, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst bereits umgezogen zu den Angeboten erscheinen. Klären Sie dies mit der jeweiligen Einrichtung und anhand der Bestimmungen vor Ort.

 

Abstand unter den Beteiligten

Generell ist darauf zu achten, dass alle Teilnehmer*innen den Mindestabstand zueinander und zu Erwachsenen haben (aktuell i. d. R. 1,5 m). Dieser kann durch Markierungen am Boden oder ggf. feste Sitzplätze gekennzeichnet sein – bei bewegungsorientierten Angeboten oder Angeboten im Freien empfiehlt es sich, den Abstand spielerisch zu trainieren.

Eltern und Freund*innen sollten Gebäude möglichst nicht betreten, um die Anzahl an Menschen im geschlossenen Raum niedrig zu halten. Die Kinder und Jugendlichen sollten Gebäude daher eigenständig betreten oder ggf. von der betreuenden Person am Eingang in Empfang genommen werden. Bitte achten Sie besonders beim Wechsel von Gruppen darauf, dass ausreichend „Pause“ einberechnet wird, um die eine Teilgruppe zu verabschieden und die zweite zu begrüßen.

Es gibt für einzelne künstlerische Sparten und Bewegungsformen z. T. zusätzliche Empfehlungen: Bei Aktivitäten wie Singen oder Blasmusik sowie bei vielen Sportarten muss der Abstand beispielsweise erhöht werden. Wenn es der Raum zulässt, kann das Aufstellen von Schutzwänden (Moderationswänden o. ä.) sinnvoll sein, sofern es die kulturpädagogische Arbeit nicht verunmöglicht. Bitte prüfen Sie hier entsprechend Ihrem Angebot, welche Maßnahmen Sie zum Schutz aller Beteiligten ergreifen müssen.

 

Mund-Nasen-Schutz

In den meisten Bundesländern gibt es aktuell eine Vorschrift zum Tragen einer Alltagsmaske für Kinder ab sechs Jahren (v. a. im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf). Dies trifft in vielen Orten auch in öffentlichen und Schulgebäuden zu – nicht immer aber während des Unterrichts.

Klären Sie also bitte, bis zu welchem Punkt (z. B. Betreten des Gebäudes oder Raumes) eine Alltagsmaske notwendig ist und wann sie abgenommen werden kann, z. B. wenn sich die Teilnehmer*innen der Kleingruppe an einem (Arbeits-)Platz bzw. im Arbeitsraum länger aufhalten.

Eine besondere Verantwortung kommt hier auch der Kursleitung zu, die sich und Teilnehmer*innen schützen sollte (z. B. durch eine Maske), wenn im Zuge von Erklärungen der Mindestabstand nicht durchgängig gegeben sein kann.

 

Hygienerituale und -unterstützung

Es ist hilfreich, allgemein gültige Empfehlungen zur Hygiene anzuwenden, z. B. dass sich Teilnehmer*innen vor Beginn des Angebots (einzeln) 20 bis 30 Sekunden lang die Hände mit Seife waschen. Bitte prüfen Sie, ob Sie Handtücher in Papierform, Feuchttücher und Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen können. In Teilen sind diese obligatorisch und sollten z. B. in Aufenthaltsräumen, auf den Toiletten und am Eingang bereitstehen. Denken Sie ggf. auch an Mülleimer (mit Deckel) und Mülltüten zur Entsorgung. Beachten Sie die Fragen der Hygiene, auch wenn Sie im Freien arbeiten.

 

Desinfektion von Materialien und Regeln zur Materialnutzung

Bitte beachten Sie, dass es z. T. umfangreiche Vorschriften zur Desinfektion vor der Nutzung von Materialien gibt (z. B. Tische, Stühle, Technik und Verbrauchsmaterialien mit Desinfektions-Reiniger, Textilien mit 60 Grad-Wäschen etc.). Reduzieren Sie daher den Einsatz von Materialien auf das Nötigste. Wenn möglich, sollte Material nicht geteilt werden, sondern von den Teilnehmer*innen selbstständig mitgebracht und wieder mitgenommen werden. Sie können eine Checkliste für Anleiter*innen bzw. Betreuer*innen entwerfen, um die Reinigung der Materialien und Oberflächen zu dokumentieren.

Auch das regelmäßige Reinigen von Türklinken, Toiletten und Waschbecken ist an vielen Standorten geregelt. Tür- oder Fenstergriffe sollten zudem vor allem durch die betreuende Person betätigt werden.

 

Essen und Trinken

An der Verpflegungspauschale halten wir als BKJ fest, da die Teilnehmer*innen nicht hungrig oder durstig sein sollen. Bitte beachten Sie, dass das Essen und Trinken eine besondere Herausforderung ist, v. a. wenn es gemeinsam erfolgen soll. Prüfen Sie, inwieweit diese Gemeinsamkeit offiziell erlaubt ist. Sollte es formal möglich sein, gemeinsam zu essen: Diskutieren Sie, inwieweit diese Gemeinsamkeit notwendig ist und wie Sie hier Hygieneregeln einhalten können.

Um den Regeln zu entsprechen bzw. eine Übertragung zu vermeiden, sollte v. a. geprüft werden, inwieweit abgepackte Speisen und Getränke genutzt werden können (z. B. einzelne Wasserflaschen oder Müsliriegel), inwieweit Einwegbesteck/-geschirr oder die Desinfektion von Mehrweg möglich sind und welche Caterer aktuell Angebote unterbreiten (z. B. Lieferservice).

 

Krankheitssymptome und Infektionsketten

In den allermeisten Fällen sehen die Regelungen in den Bundesländern bzw. vor Ort vor, dass Kontaktdaten von Teilnehmer*innen/Besucher*innen zu sammeln sind, um Infektionsketten nachverfolgen und stoppen zu können. Bitte überlegen Sie, in welcher Form Sie dies gewährleisten und welche Informationen Sie den Eltern/Teilnehmer*innen bezüglich des Umgangs mit den Daten geben. Kontaktdaten zu den Eltern bzw. Teilnehmer*innen ermöglichen es, diese frühzeitig über Ansteckungsfälle zu benachrichtigen. Deshalb ist es empfehlenswert, Kontaktdaten zur Verfügung zu haben.

Bitte erläutern Sie den Teilnehmer*innen, Eltern und Honorarkräften, dass Menschen mit Krankheitssymptomen auf jeden Fall von den Angeboten ausgeschlossen sind.

Bei Kontakt zu einer Person mit einer Covid-19-Erkrankung sollten sich die Betroffenen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) hier ermittelt werden.

 

Material zur Aufklärung von Abstands- und Hygieneregeln für Kinder
Medien für Bildungseinrichtungen / Kinder von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

Zur Information:

Offizielle Informationen für Schulen und Kindergärten zum Umgang mit Coronavirus vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn

Maßnahmen zur Prävention einer SARS-CoV-2 Infektion bei Kindern mit besonderem Bedarf bei der Betreuung in Gemeinschaftseinrichtungen (GE) von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V.

 

Weitere Quellen:

Zusammen gegen Corona – Informationen für Familien vom Bundesministerium für Gesundheit

Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Hinweise zum neuartigen Coronavirus (SARS-COV-2) und COVID-19 für Bildungseinrichtungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

Rahmen-Hygieneplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen