Kinderreporter ohne Grenzen

Die „Kinderreporter ohne Grenzen“ spüren als Reporter*innen mit Mikrofon und Kopfhörer unentdeckte oder auch ganz alltägliche Orte auf und machen hörbar, was sie dort finden. Das Projekt ist ursprünglich im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli verortet, soll jedoch über den eigenen Stadtteil hinausblicken. So sollen Grenzen überwunden werden und ein Blick auf kinderkulturelle, gesellschaftspolitische Ereignisse in der ganzen Stadt und darüber hinaus möglich werden.

Alle bisherigen Teilnehmer*innen aus den Gruppen, Kursen und Workshops werden per E-Mail oder Textnachricht angeschrieben oder angerufen und zum Mitmachen ermuntert. Bei Kindern im Grundschulalter wird der Kontakt vor allem über die Eltern stattfinden. Auch auf dem Facebook-Kanal der Kindermedienplattform Radiofüchse wird zum Mitmachen und Mitreden aufgefordert.

 

Alternative und neue Formate der Durchführung:


„Kinder fragen…“

Kinderreporter*innen entwickeln Fragen, die sie einem*r Expert*in, aber auch Lehrer*innen oder Eltern stellen wollen. Diese Fragen werden an die jeweilige Person weitergeleitet, die sie beantwortet. Diese Antwort kann in Form von Textnachrichten, Audioaufnahmen oder Home-Videos an die Kinder zurückgespielt werden.


„Kinder erzählen…“

Unsere Kinderreporter*innen erzählen, wie es ihnen selbst mit der aktuellen Situation geht: Als Text oder Tagebucheintrag, als gemaltes oder fotografiertes Bild, als Audioaufnahme oder im Handyvideo berichten sie von ihrem Umgang mit der Corona-Zeit.


„Kinder erklären…“

Kinder erklären anderen Kindern Fakten und Informationen rund um das Corona-Virus. Sie schreiben dazu Berichte und teilen diese als Text, Audioaufnahme oder Handyvideo auf der Kindermedienplattform www.radiofuechse.de.

 

„Kinder telefonieren…“

Eine Moderatorin vom TIDE Radiostudio wird in einer Sendung am 6. April die Kinderreporter*innen live aus dem Studio anrufen und kurze Interviews mit ihnen führen. Wie geht es ihnen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wie funktioniert Lernen zu Hause? Was macht ihnen Angst?

 

Das Projekt ermöglicht den Kinderreporter*innen, sich mit dem aktuellen Thema Corona auch öffentlich auseinanderzusetzen. Als Kindermedienprojekt soll die Plattform, die auch eine interaktive Kommentarfunktion beinhaltet, weiterhin den Kindern zur Verfügung stehen. Alle Veröffentlichungen können also auch von anderen Kindern kommentiert werden. Um Missbrauch vorzubeugen, werden alle Kommentare vor Veröffentlichung geprüft.

 

Das Schneiden von Beiträgen mit „Audacity“ oder „iMovie“ kann am Telefon begleitet und mit Screenshots per Handy oder E-Mail unterstützt werden. Später soll der Austausch der Teilnehmer*innen auch über ein Online-Pad organisiert werden (z.B. moodle, riseup, systemli).

 

Screenshots der Veröffentlichungen und weitere Informationen auf www.radiofuechse.de