Zirkusprojekt

In dem bisherigen Ferien- und Kursprojekt sollen ältere Jugendliche soziale Kompetenzen als Übungsleiter*innen aufbauen und gleichzeitig alle Kinder und Jugendlichen – mit zusätzlicher Hilfe von Zirkuspädagog*innen – zirzensische, musische, tänzerische Künste als Teil der Bewegungsmotivation kennenlernen.

Das Projekt soll nunmehr in einem virtuellen Rahmen stattfinden, v. a. mit jenen Teilnehmer*innen, die bisher mit dabei waren. Dabei wird ein Lernkonzept entwickelt und umgesetzt, mit denen die Teilnehmer*innen Zirkus zu Hause lernen und umsetzen können. Grundidee sind 20 Circus Activity Units (CUA), die mit den Tools Video, Lernmanagementsystem (LMS moodle) und Captivate realisiert werden.

Ein CUA besteht aus einer Lerneinheit nach dem Grundsatz Vormachen – Erleben – Nachmachen – Reflektieren.

Am Beispiel der Zauberei würde dies so aussehen, dass die Zirkuspädagog*innen zunächst einen Zaubertrick erklären, dann sehen die Teilnehmer*innen, wie der Zaubertrick inszeniert werden könnte. Im Anschluss sollen die Teilnehmer*innen den Trick üben und vor der Familie vorführen.

Dabei werden sie diese Inszenierung filmen und in das LMS moodle hochladen. Dort kann das Ergebnis diskutiert werden und von einem*r Zirkustrainer*in entsprechend kommentiert und der*die Teilnehmer*in gecoached werden. Auf moodle werden die Teilnehmer*innen auch untereinander interagieren. Inhalte sind z. B. auch das Herstellen von Jonglierbällen und Tüchern, das Lernen von jonglieren, kleineren akrobatischen Figuren in der Familie, Zaubertricks etc.

Der Ansatz, dass ältere Jugendliche die Jüngeren anleiten und sie so Verantwortung übernehmen, kann zusätzlich bestehen bleiben. Es könnte eine Austauschplattform für die Älteren entstehen, um sie anzuregen, die Jüngeren durch eigene Videos, z. B. im Sinne von Feedback-Sessions/Fragestunden, zusätzlich zu unterstützen.