Hintergrund

„Künste öffnen Welten” heißt das BKJ-Programm innerhalb von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” (Förderkennzeichen 01WQ17102). Nach einer ersten Förderperiode (2013 bis 2017) setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark” fort und fördert es in den Jahren 2018 bis 2022 mit insgesamt 250 Millionen Euro, welche durch 29 Programmpartner vergeben werden.

 

Qualität

Qualität versteht die BKJ nicht als statisch, sondern als dynamisches Wechselspiel von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen.

Als Dachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung entwickelt die BKJ mit und in ihren Vorhaben – Modellprojekten und Programmen, Fachtagungen und Qualifizierungsmaßnahmen, Expertisen und Publikationen – die Qualität der Kulturellen Bildung weiter und unterstützt die BKJ als erfahrener und fachkompetenter Partner die lokalen Projekte und Bündnispartner durch Beratung, Vernetzung, Qualitätsentwicklung und bundesweiten Fachaustausch.

Qualitätsmaterialien zur Unterstützung der Praxis und des Fachdiskurses aus vielfältigen Reflexionen der BKJ, ihrer Mitglieder und Partner stehen in engem Zusammenhang mit Künste öffnen Welten. Sie beziehen sich auf Kulturelle Bildung, die Kooperation zwischen außerschulischen und schulischen Partnern, die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften oder das Thema Inklusion.

Die damit verbundenen Konzepte und Materialien greift Künste öffnen Welten auf und setzt zugleich eigene Qualitätsimpulse.

 

Die Materialien finden sich im Menüpunkt Publikationen.

 

Das Gesamtprogramm „Kultur macht stark”

 

Mit „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” ermöglicht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dass kulturelle Bildungsprojekte bundesweit insbesondere diejenigen Kinder und Jugendlichen erreichen, die in Familien mit Risikolagen aufwachsen.

Weitere Informationen unter www.buendnisse-fuer-bildung.de oder in der Broschüre: Broschüre „Kultur macht stark – Stärken entfalten durch kulturelle Bildung!“ des BMBF.

 

Bündnisse vor Ort

Die Vorhaben sind auf lokaler Ebene verankert und werden durch ein Bündnis aus mindestens drei Partnern umgesetzt. Sie bringen ihre jeweiligen fachlichen Kompetenzen und strukturellen Ressourcen ein. Unterschiedliche Felder kooperieren miteinander und vernetzen sich untereinander, z. B. Anbieter Kultureller Bildung mit Trägern der Jugend- und Sozialarbeit, Migrantenselbstorganisationen oder Freiwilligenagenturen, Behinderteneinrichtungen oder Schulen.

 

Kinder und Jugendliche

Diese Vorhaben wenden sich vor allem, aber nicht ausschließlich, an Kinder und Jugendliche, die in sozialen, ökonomischen und/oder kulturellen Risikolagen aufwachsen, von Diskriminierungen betroffen sind und denen dadurch weniger Teilhabe- und Bildungsmöglichkeiten offenstehen.

 

Kulturelle Bildung als inhaltlicher Schwerpunkt

Der inhaltliche Programmschwerpunkt liegt auf der Kulturellen Bildung. Ihr wird besondere Bedeutung beigemessen für gelungene Bildungsprozesse und Integrationserfahrungen. Indem sie an den Interessen der Kinder und Jugendlichen ansetzt, andere – sinnliche, emotionale, haptische – Ansätze bietet, Kreativität und Individualität entfaltet, kann sie Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre Stärken zu entwickeln und ihre Persönlichkeit zu bilden.

 

Außerunterrichtliche Vorhaben

Gefördert werden Angebote in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen, d. h. außerschulische bzw. außerunterrichtliche Vorhaben. Dadurch rücken in den Mittelpunkt non-formale und informelle Bildungsprozesse.

 

Zivilgesellschaft setzt um

Das Programm wird zivilgesellschaftlich konturiert und umgesetzt. Besonders die freien Träger, ehrenamtlichen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Netzwerke jenseits staatlicher Institutionen sind aufgefordert und werden bestärkt, kulturelle Bildungsgelegenheiten zu schaffen. Sie sollen besonders das freiwillige Engagement fördern.