Netzwerk

Die BKJ steht für ein sehr heterogenes Feld Kultureller Bildung, das z. B.

  • alle künstlerischen Sparten von Architektur bis Zirkus,
  • unterschiedliche Einrichtungstypen von öffentlichen Kultureinrichtungen bis freie Vereinsinitiativen oder
  • vielfältige Angebotsformen von festen Kursen bis mobilen Aktionen einschließt.

Entsprechend wichtig ist, dass sich viele Träger Kultureller Bildung am Programm „Künste öffnen Welten” beteiligen und darin einbringen können. Zudem soll dieses Programm dazu beitragen, dass sich Fachpraxis und -diskurs gleichermaßen entwickeln und sich neue Partnerschaften und Allianzen für Kulturelle Bildung finden.

 

Dialogpartner

Die Mitglieder der BKJ haben das Programm aktiv konzeptionell konturiert und gestaltet. Sie haben ihre fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen eingebracht, vor Ort Ideen und Bedarfe erfragt, die inhaltlichen und strukturellen Schwerpunkte entschieden. Nunmehr begleiten und unterstützen sie, indem sie z. B. ihre Mitglieder und Partner beraten oder Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der BKJ planen und durchführen. Ihre Rückmeldungen von der lokalen Ebene sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die Ausrichtung des BKJ-Programms zu festigen oder anzupassen.

Konkrete Partner im Programm „Künste öffnen Welten” unter den BKJ-Mitgliedern sind:

Weitere Dialogpartner sind:

  • der Deutsche Kulturrat mit der Dialogplattform Kultur bildet
  • der Deutsche Städtetag
  • die Kultusministerkonferenz sowie einzelne Landesministerien und deren Ressorts für Bildung, Jugend und Kultur
  • neben dem zuständigen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Verbände wie der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt oder der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, welche keine eigenen Programme in „Kultur macht stark“ haben und innerhalb ihrer Verbände Kulturelle Bildung (weiter-)entwickeln möchten.

Ständige Konferenz der Programmpartner

Mit allen 30 Programmpartnern in „Kultur macht stark“ führt die BKJ einen intensiven fachlichen Austausch. Zu diesen gehören auch zehn Mitglieder der BKJ. Für alle Programmpartner ist auf Initiative der BKJ eine Ständige Konferenz eingerichtet worden. Sie ist eine Plattform, auf welcher nicht nur das Programm, sondern die damit verbundenen Fachthemen und Strukturfragen weiterentwickelt werden.

Servicestellen „Kultur macht stark” und Akademien der Kulturellen Bildung

Die Servicestellen beraten und koordinieren verbandsübergreifend Kultureinrichtungen und Initiativen, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und andere Interessierte* in ihrer Region. Informationsveranstaltungen, Vernetzung zu anderen Akteur*innen vor Ort sowie individuelle Beratung und Begleitung unterstützen die Akteure der Kulturellen Bildung der Region dabei, sich durch eine erfolgreiche Antragsstellung am Programm „Kultur macht stark“ zu beteiligen. Sie bieten auch Qualifizierung an.

 

Unterstützungsformate der Qualifizierung, Vernetzung und Beratung

 

Nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen – Prozessbegleitende Qualitätsentwicklung (ProQua) für „Kultur macht stark“

http://qualitaetsverbund-kultur-macht-stark.de/Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW übernimmt mit dem Projekt ProQua die fachpädagogische Begleitung für „Kultur macht stark“ in der zweiten Förderphase von 2018 bis 2022. ProQua wird qualitätssichernde Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen erarbeiten.

Das neue Projekt löst den Qualitätsverbund „Kultur macht stark“ ab, der in der ersten Förderphase in Kooperation mit der Akademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel verantwortet wurde.

ProQua bietet sparten- und verbandsübergreifende Hilfestellung durch Fortbildung zu Themen wie Diversität, digitale Gesellschaft und kommunale Bildungslandschaften an. Das Online-Tool des Qualitätsverbundes wird weiter ausgebaut, um didaktische Materialien bereitzustellen.

Vorerst sind alle wichtigen Informationen auf der Internetseite des Qualitätsverbundes zu finden.

 

K² – Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen

Im neuen Projekt K² entwickelt die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel am Beispiel von sechs ausgewählten Kommunen bundesweit anschlussfähige Strategien zum Aufbau nachhaltiger Kulturnetzwerke. In einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess werden multiprofessionelle Teams, bestehend aus kommunaler Verwaltung, Kultureller Bildung und weiteren Partner*innen, in aufeinander aufbauenden Praxisworkshops gemeinsam qualifiziert. Ziel ist es, durch die systematische Vernetzung und den konzeptionellen Austausch die Nachhaltigkeit der Netzwerke vor Ort zu stärken.

Die Kommunen werden von der Freien Universität Berlin in ihren Entwicklungen wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist Teil der neu eingerichteten Begleitstruktur des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, dem Forum Vernetzung, Qualität, Forschung.

Internetseite von K²