Netzwerk

  • Die BKJ steht für ein sehr heterogenes Netzwerk Kultureller Bildung, das z. B.
  • alle künstlerischen Sparten von Architektur bis Zirkus,
  • unterschiedliche Einrichtungstypen von öffentlichen Kultureinrichtungen bis freien Vereinsinitiativen oder
  • vielfältige Angebotsformen von festen Kursen bis mobilen Aktionen einschließt.

Entsprechend wichtig ist, dass sich viele Träger Kultureller Bildung am Programm „Künste öffnen Welten” beteiligen und darin einbringen können. Zudem soll dieses Programm dazu beitragen, dass sich Fachpraxis und -diskurs gleichermaßen entwickeln und sich neue Partnerschaften und Allianzen für Kulturelle Bildung finden.

 

Mitgliederbeteiligung


Die Mitglieder der BKJ haben das Programm aktiv konzeptionell konturiert und gestaltet. Sie haben ihre fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen eingebracht, vor Ort Ideen und Bedarfe erfragt, die inhaltlichen und strukturellen Schwerpunkte entschieden und mobilisieren nun wiederum ihre Mitglieder, sich um eine Förderung zu bewerben.

Konkrete Partner im Programm „Künste öffnen Welten” unter den BKJ-Mitgliedern sind:

 

Ständige Konferenz der Programmpartner


Mit allen 29 Programmpartnern in „Kultur macht stark“ führt die BKJ einen intensiven fachlichen Austausch. Zu diesen gehören auch zehn Mitglieder der BKJ. Für alle Programmpartner ist eine Ständige Konferenz eingerichtet worden, welche die BKJ koordiniert. Sie ist eine Plattform, auf welcher nicht nur das Programm, sondern die damit verbundenen Fachthemen und Strukturfragen weiterentwickelt werden.

 

Servicestellen „Kultur macht stark” und Akademien der Kulturellen Bildung


Die Servicestellen beraten und koordinieren verbandsübergreifend Kultureinrichtungen und Initiativen, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und andere Interessierte* in ihrer Region, d. h. in ihrem Bundesland. Informationsveranstaltungen, Vernetzung zu anderen Akteur*innen vor Ort sowie individuelle Beratung und Begleitung unterstützen die Akteure der Kulturellen Bildung dabei, sich durch eine erfolgreiche Antragsstellung am Programm „Kultur macht stark“ zu beteiligen.

 

Unterstützungsformate der Qualifizierung, Vernetzung und Beratung


Nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen – Prozessbegleitende Qualitätsentwicklung (ProQua) für „Kultur macht stark“

Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW übernimmt mit dem Projekt ProQua die fachpädagogische Begleitung für „Kultur macht stark“ in der zweiten Förderphase von 2018 bis 2022. ProQua wird qualitätssichernde Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung von Bildungsbündnissen erarbeiten.


ProQua bietet sparten- und verbandsübergreifende Hilfestellung durch Fortbildung zu Themen wie Diversität, digitale Gesellschaft und kommunale Bildungslandschaften an. Das Online-Tool des Qualitätsverbundes wird weiter ausgebaut, um didaktische Materialien bereitzustellen.

Internetseite von ProQua

 

K² – Kulturnetzwerke in Kommunen und Regionen

Im Projekt K² entwickelt die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel am Beispiel von sechs ausgewählten Kommunen bundesweit anschlussfähige Strategien zum Aufbau nachhaltiger Kulturnetzwerke. In einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess werden multiprofessionelle Teams, bestehend aus kommunaler Verwaltung, Kultureller Bildung und weiteren Partner*innen, in aufeinander aufbauenden Praxisworkshops gemeinsam qualifiziert. Ziel ist es, durch die systematische Vernetzung und den konzeptionellen Austausch die Nachhaltigkeit der Netzwerke vor Ort zu stärken.

Die Kommunen werden von der Freien Universität Berlin in ihren Entwicklungen wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist Teil der Begleitstruktur des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, dem Forum Vernetzung, Qualität, Forschung.

Internetseite von K²


Förderlandkarte

Die Förderlandkarte von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gibt Informationen zu allen aktuell laufenden und geplanten Projekten:

  • Titel des lokalen Projekts
  • Format
  • Kulturbereiche
  • Art des Projekts
  • Mindestalter und Höchstalter der Zielgruppe
  • Projektstart und Projektende
  • PLZ, Ort, Bundesland
  • Kontaktperson, Telefon, E-Mail, Webseite